Zaku Gunpla: Was macht sie so besonders?
Wer an Mobile Suit Gundam denkt, hat meist zwei Designs sofort vor Augen: den weiß-blau-roten RX-78-2 Gundam – und den grünen Zaku II. Mit seinem charakteristischen Mono-Eye, der asymmetrischen Schulterpanzerung und dem militärisch geprägten Design gehört der Zaku zu den bekanntesten Mobile Suits des gesamten Gundam-Universums.
Doch Zaku ist nicht gleich Zaku – Vom klassischen grünen MS-06 Zaku II über Char Aznables roten Zaku II bis hin zu zahlreichen Spezial- und Weiterentwicklungen gibt es heute eine große Auswahl an Zaku Gunpla Bausätzen.
Aber woher kommt die Faszination für den Zaku? Welche Unterschiede gibt es zwischen den verschiedenen Varianten – und welche Zaku Gunpla Modelle sind besonders beliebt?

Was ist ein Zaku?
Der Zaku ist eine Mobile-Suit-Baureihe aus dem Universal Century, der ursprünglichen Zeitlinie des Gundam-Franchise. Besonders bekannt ist der MS-06 Zaku II, der in der Anime-Serie Mobile Suit Gundam aus dem Jahr 1979 als massenproduzierter Mobile Suit des Fürstentums Zeon eingesetzt wird.
Damit nimmt der Zaku innerhalb der Gundam-Welt eine besondere Stellung ein. Während ein Gundam häufig ein außergewöhnlicher Prototyp oder eine besonders leistungsfähige Maschine ist, verkörpert der Zaku eher eine militärische Funktion.
Er ist kein einzigartiger Super-Roboter, sondern eine in großen Stückzahlen produzierte Kriegsmaschine.
Genau das ist ein wesentlicher Teil seiner Faszination.
Der Zaku II in Mobile Suit Gundam
Zu Beginn von Mobile Suit Gundam verfügt das Fürstentum Zeon mit seinen Mobile Suits über einen entscheidenden technologischen Vorteil gegenüber der Earth Federation. Einer der wichtigsten Vertreter dieser neuen Art der Kriegsführung ist der MS-06 Zaku II.
Der Zaku II ist eine Weiterentwicklung des MS-05 Zaku I und wird während des One Year War zum wichtigsten massenproduzierten Mobile Suit Zeons.
Für die Zuschauer ist er dadurch wesentlich mehr als ein gewöhnlicher Gegner des Gundam. Die grünen Zaku II prägen das Erscheinungsbild der Streitkräfte Zeons und tauchen während des Konflikts in unterschiedlichsten Rollen auf.
Das Design unterstreicht diesen militärischen Charakter: das einzelne leuchtende Mono-Eye, die Schläuche an Kopf und Körper, der Schulterpanzer und die häufig verwendeten Waffen wie Zaku Machine Gun, Heat Hawk oder Bazooka verleihen dem Zaku eine völlig andere Ästhetik als dem RX-78-2 Gundam.
Und dann gibt es natürlich noch einen ganz besonderen roten Zaku.
Char Aznables Zaku II – dreimal schneller?
Einer der berühmtesten Zaku ist der rote MS-06S Zaku II Commander Type von Char Aznable.
Char Aznable – der legendäre Red Comet – gehört zu den wichtigsten Figuren der ursprünglichen Gundam-Serie. Sein individuell angepasster roter Zaku II wird bereits früh zu einem der ikonischsten Mobile Suits des Franchise.
Während normale Zaku II meist in verschiedenen Grün- und Olivtönen dargestellt werden, fällt Chars Maschine sofort durch ihre rote beziehungsweise rötliche Farbgebung auf. Zusätzlich besitzt sie unter anderem die für Commander-Maschinen typische Antenne am Kopf.
Chars außergewöhnliche Fähigkeiten als Pilot sorgen dafür, dass seine Maschine deutlich effektiver eingesetzt werden kann als ein gewöhnlicher Zaku.
Der berühmte Ruf, Chars Zaku sei „dreimal schneller“, ist längst zu einem festen Bestandteil der Gundam-Popkultur geworden.
Kein Wunder also, dass der Char Zaku Gunpla bis heute zu den beliebtesten Zaku-Modellen gehört.
Warum sind Zaku Gunpla so beliebt?
Bei Gunpla nimmt der Zaku eine interessante Sonderstellung ein. Er ist eigentlich ein gegnerischer Massenproduktions-Mobile-Suit – besitzt aber eine riesige Fangemeinde.
Ein Grund dafür ist das zeitlose Design.
Während viele Gundams mit ihren hellen Farben, V-Fins und heroischen Proportionen bewusst wie besondere Maschinen wirken, besitzt der Zaku eine wesentlich funktionalere und militärischere Optik. Gerade die Kombination aus Mono-Eye, Panzerung, sichtbaren Leitungen und asymmetrischen Schultern sorgt für einen hohen Wiedererkennungswert.
Für Modellbauer kommt noch ein weiterer Vorteil hinzu: Das vergleichsweise militärische Design eignet sich hervorragend für individuelle Anpassungen.
Panel Lining, Decals, Battle Damage, Lackierungen und vor allem Weathering können einem Zaku einen vollkommen neuen Charakter verleihen. Ein fabrikneuer Zaku und ein stark verwitterter Zaku aus einem langen Fronteinsatz können trotz identischem Grundmodell völlig unterschiedlich wirken.
Gerade deshalb sind Zaku Modelle für Custom Builds besonders interessant und beliebt.
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